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“Shisha”-Kultur in Ägypten

Geraucht wird in Ägypten hauptsächlich in Kaffee- oder Teehäusern, den sog. “Gachwas” oder “Achwas” . Die Aussprache ist etwas schwierig, da das arabische Wort mit einem Buchstaben beginnt, bei dessen Aussprache ich Schwierigkeiten habe. Das wohl bekannteste Kaffehaus seiner Art befindet sich in Kairo mitten im “Khan El Khalili” und nennt sich “Fishawy” (siehe Abb. 2). Alle grösseren Hotels bieten mittlerweile ebenfalls “Shisha” an – es scheint sehr “trendy” zu sein. Besonders schön gelungen scheint mir dabei das Ambiente des “Marriott”-Hotels zu sein – Im Innenhof des Hotels kann man/frau seine “Shisha” rauchen und dazu arabische/ägyptische Köstlichkeiten probieren (Tee mit Minze – gehört unbedingt dazu , etc.). Stark frequentiert ist ebenfalls das “Nile Hilton” - Hotel (Achtung: Die meisten Hotels haben “Mindestverzehr”!).

Bauteile

Die Wasserpfeife besteht in der Regel aus einem Wassergefäss, das meistens aus Glas (künstlerisch bemalt) aber auch aus anderen Materialien bestehen kann, wie Ton, Messing oder ausgehöhlten Kürbissen (Kalebassen). Nach oben folgt die Rauchsäule, häufig aus Metall (verchromt oder aus Messing) und reichlich verziert, die im Inneren 2 Röhren beherbergt. Die eine Röhre endet am unteren Ende der Rauchsäule und führt ein Stück nach oben und ist fast rechtwinkelig zum Schlauch mit dem dazugehörigen Mundstück ausgeführt. Die andere Röhre ragt in das Wasser im Gefäss und führt nach oben zum Tabakgefäss (im arabischen “Haggar” oder auch “Korsi” -am Mittelmeer - genannt). Als Zubehör dienen ein Teller (unterhalb des Tabakgefässes), eine Zange (für die oftmals heisse Kohle) und ein Hütchen, arabisch “Tarbusch” (das über das Tabakgefäss auf den Teller gestellt wird und verhindert, dass die Asche oder Kohle umherfliegt – mancherorts auch “Charbusch” genannt). Ausserdem gibt es verschiedene Reinigungsbürsten (wie Flaschenbürsten) und Hilfsmittel für das Erhitzen und Transportieren der notwendigen Holzkohle.
Der Profi besitzt natürlich auch so ein kleines Kaffeehaus-Tischchen.



Funktion der Bauteile

Das Wasser im Wassergefäss sollte so bemessen sein, dass die lange Röhre mindestens zu einem Viertel bis einem Drittel im Wasser steht. Im Gefäss sollte genügend Platz führ den Rauch bleiben. Zu viel Wasser erschwert das Saugen, zu wenig Wasser führt dazu, dass der Qualm direkt eingesogen wird und nicht durch das Wasser gereinigt und abgekühlt werden kann.
Der Tabak im Tabakreservoir muss durch das Auflegen glühender Holzkohle erwärmt werden. Um den Tabak nicht sofort zu verbrennen, sollte man am Besten Aluminiumfolie benutzen. Diese ( ca. 8 x 8 cm ) wird über den Tabakbehälter gezogen und die überstehendn Enden um den Behälter festgedrückt. Anschließend wird die Folie mit Löchern versehen. ( Alternativ dazu gibt es ein Kohlesieb aus Metall ( Artikel 249 ), durch dessen unflexible Starre aber am Rand immer eine Fuge entsteht, durch die zuviel Luft gezogen wird.) Alle Verbindungsteile müssen gut abgedichtet werden, was durch Gummidichtungen und in den öffenlich zugänglichen Etablissements, durch Pappe (hergestellt aus Tee-Verpackungsmaterial) erreicht wird (oder auch nicht!). Ein Ventil, gegenüber des Schlauchanschlusses angebracht, sollte vorher auf seine Funktion überprüft werden. Über dieses Ventil kann uberschüssiger oder zu heisser Qualm abgeblasen werden (sieht sehr professionell aus, wen man das beherrscht). Durch das Saugen am Mundstück entsteht nun oberhalb des Wassers im Gefäss ein Unterdruck. Dieser führt dazu, dass Luft durch die andere Röhre angezogen wird. Diese Luft führt durch von Holzkohle erwärmten Tabak und gelangt durch das Wasser in den Raum oberhalb des Wassers, von wo er durch den Raucher eingesogen werden kann.





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